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10. Menzer Radtour

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Menz-Rheinsberg-Zippelsförde-Lindow-Banzendorf-Dollgow-Menz
Tourlänge: 56 Km
10. Menzer Radtour fand am 28. Juni 2020 statt.


Durch die Corona-Pandemie lief die Menzer Radtouren Saison 2020 etwas verspähtet an. Doch in kleinen Gruppen und auch im Einzelnen bereiteten sich alle auf die neue Saison vor. Endlich am 28.06.20 war es soweit, start zur ersten Menzer Radtour 2020, 11 Teilnehmer hatten sich am NaturParkHaus eingefunden. Auf den bekannten Radwegen ging es über Rheinsberg nach Zippelsförde. Der Radweg von Rheinsberg nach Zippelsförde, ein Teilabschnitt des Seen-Kultur-Radweges, ist stellenweise in einem erbärmlichen Zustand. Bei meiner Wellness-Tour 2010 nach Neuruppin benutzte ich den Begriff Rad-Autobahn, doch lange ist es her. Der Radweg verläuft parallel zum Rheinsberger Rhin manchmal ist er für Sekunden zu sehen. Auf dem Rheinsberger Rhin können Kanu-Touren von Rheinsberg nach Zippelsförde gebucht werden. Auf der Rhin-Brücke kurz vor Rheinshagen machten wir eine Trinkpause, hier befindet sich die Umtragestation der erwähnten Kanu-Tour. Eine  Umtrageaktion konnten wir nicht beobachten.
Weiter ging es nach Zippelsförde, auf dem Gelände der Fischzucht machten wir eine weitere Pause. In den Fischteiche kann sich jeder seinen Fisch selbst angeln. Wer dies nicht möchte hat die Möglichkeit in einem kleinen Laden Fische kaufen. In diesem Laden bekommt man außerdem Räucherfisch, Getränke und Fischbrötchen. Einige der Tourteilnehmer nutzten die Gelegenheit für ein zweites Frühstück. Das Fischbrötchen mit geräucherten Stör erhielt den meisten Lob. Der Betreiber war gerade dabei einen Stör küchenfertig zumachen, ein imposanter Bursche. Im Gespräch mit ihm erfuhren wir einiges über die Störe und deren nicht einfache Aufzucht.
Nach einer Badepause am  Gudelacksee erreichten wir unser Hauptziel Lindow/Mark. Hier eine lustige Anmerkung zum Gudelacksee: im Gudelacksee befindet sich eine Insel namens Werder, die ebenfalls einen See aufweisen kann, und es stimmt wirklich, dieser See hat auch eine kleine Insel. Wahnsinn!!!.
Die Insel wird auch touristisch genutzt, auf der Webseite Inselkind ist einiges darüber zu erfahren,  um Missverständnisse vorzubeugen, es ist nicht die Insel auf dem Inselsee gemeint.
Im Restaurant Ristorante Pizzeria„Fontana“ bekamen wir drei Tische auf der Terrasse mit einem schönen Blick auf den Marktplatz. Alle waren mit dem Mittagessen sehr zufrieden und auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmte. Danach fuhren wir zur Klosterruine am Wutzsee, immer wieder ein Erlebnis. Besonders gefällt mir  die Symbiose zwischen den Klosterruinen, die teilweise aus dem 17. Jahrhundert stammen und den Gebäuden der Evangelischen Kirche, die unterschiedlich genutzt werden.
Doch dann zog uns der  Garten des Buches in seinen Bann. Ein jüdisch-christlich-muslimisch Lehr- und Schaugarten im Stift Kloster Lindow. Er zeigt mit Hilfe der Pflanzen Gemeinsamkeiten und Verbindungen zwischen den abrahamitischen Religionen. Es werden etwa 70 Pflanzenarten aus Tanach, Bibel und Q’ran gezeigt. Der Garten besteht aus einem begehbaren Labyrinth, das zu einem dreifach veredelten Apfelbaum führt, der für die gemeinsame Wurzel der drei Religionen steht. Eine beeindruckende Anlage, in der man viel Zeit verbringen kann. Lindow hat eine neue Sehenswürdigkeit.
Hier ein Link zur Webseite der Stadt Lindow/Mark, in der einiges über das Kloster, dem Garten des Buches und die „Schöne Nonne“ im Wutzsee zu erfahren ist.
——> mehr erfahren.
Danach ein kurzer Abstecher zur Stadtpfarrkirche Lindow. Sehr beeindruckend die lichtdurchfluteten Fenster der Kirche.
Siehe auch Radfahren und „Offene Kirchen„.
Die Heimfahrt wird angetreten – über Banzendorf, Hindenberg und Dollgow erreichen wir Menz.
Die Pause für Kaffee und Kuchen sollte in Dollgow stattfinden doch es wurde eine Eisbecherpause. Der Kuchen war ausgegangen.
Trotzdem eine schöne Tour.

 

 

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