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1.17 Ahrensberg

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Menz-Strasen-Ahrensberg-4 x Godendorf-Dabelow-Altthymen-Fürstenberg/H.-Menz
Tourlänge 65 Km


Tourbeschreibung  Streckenverlauf  Bilder  Karte  Diverses

Tourbeschreibung
Heute ist Ahrensberg unser Ziel, diese Tour ist als Rundkurs angelegt, Abwechslung also garantiert. Über Strasen, Hartenland ereichen wir Ahrensberg. Knapp 2 Km vor dem Ort, kommen wir am Abzweig zur Fischerei und Hausbrücke vorbei, doch zuerst geht es in den Ort Ahrensberg. Ahrensberg ist ein Ortsteil von Wesenberg, an der Grenze zwischen Mecklenburg und Brandenburg gelegen hat es eine wechselhafte Geschichte mit Grenzkriege, einer Burg, und sogar von einer Stadt wird in der Historie gesprochen. Nach dem überqueren der Oberen Havel erreichen wir den Ort, hier befindet sich rechts der Abzweig zur Gutsanlage, die sich auf einer Halbinsel im Drewensee befindet. Einige Privat-Schilder schrecken den Reisenden von einer Besichtigung des Herrenhauses und der Gutsanlage erstmal ab. Vielleicht ist es auch kein Problem und man wir freundlich begrüsst, ich habe es noch nicht probiert. Kurzer Stopp an der Fachwerkkirche, es ist leider keine Offene Kirche. Neben der Kirche befindet sich die 1856 erbaute Grabkapelle der Familie Voss. Wie aus dem Projekt „Dorfkirchen in Not“ zu erfahren ist besteht auch für diese Kirche erheblicher Handlungsbedarf. Jetzt zur „Alten Schmiede“, von Mai bis September essen Satt, Pute und Schwein vom Spieß. Bisher war es von der Zeit immer ungünstig, aber mal fürs neue Jahr ins Auge fassen. Die Entfernung von Menz bis zur Gaststätte ist 25 Km, genau die richtige Strecke um mal schnell zum Mittagessen zu fahren (auch das Ausflugslokal „Boltenmühle“, der Gasthof „Tornower Mühle“ oder eine der Einkehrmöglichkeiten in Canow liegen alle auf dem gleichen Zirkelschlag). Die Alte Schmiede erweckt immer wieder Erinnerungen an meine Wanderzeit vor 40 Jahren, als ich hier mit einem einen feucht, fröhlichen Abend verbrachte. Auch die riesengroße Scheune am Dorfeingang, erinnert mich an die Übernachtung, zwei Jahre später mit Freunden. Doch alles Schnee von Gestern, heute würde ich ein Ferienquartier, wie zum Beispiel in der Alten Schule (schon wegen des Namens). Aber auch an sonst, wie in allen Orten an der Havel, gibt es auch hier viele Unterkünfte und auch einen großen Campingplatz am Drewensee.

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Pute und Schwein satt – Zur alten Schmiede Ahrensberg

Wieder zurück zum Abzweig, erreichen wir nach 400 m, den Fischer-Imbiss an der Hausbrücke und für einen kleinen Imbiss ist es die richtige Zeit. Räucherfisch frisch aus dem Rauch ist immer ein Genuss. Auf der Terrasse vor dem Imbiss sitzend, hat man einen schönen Blick auf die 1928 erbauten Hausbrücke (wie aus der Zeitung zu erfahren war wurde sie 2013 komplett saniert).Diese Brücke ist sicher  eines der am meisten  fotografierten Bauten an der Mecklenburgischen Seenplatte. Ich denke die Hausung hat die Aufgabe den Belag der Brücke zu schützen. Nach dem passieren der Hausbrücke geht es auf Waldwegen, 4 Km durch dichten Wald. Immer geradeaus, der Wandermarkierung folgend. Schöner, einsamer Wald, mit wechselnder Bewaldung und vielen Plätzen, zum ausruhen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen. Der Weg verläuft über einer Landzunge zwischen dem Drewen- und Wangnitzsee. Am Wangnitzsee neben dem Gelände des ehemaligen Sägewerkes befindet sich der „Ferienpark am Wangnitzsee„, in den Sommermonaten hat hier auch ein Restaurant geöffnet. Hab hier benutzen wir asphaltierte Landstraßen, Nach überqueren der Eisenbahnlinie Berlin-Neubrandenburg (hier befindet sich auch der ehemalige Bahnhof Düsterförde), erreichen wir den  ersten Ortsteil von Godendorf, Düsterförde, er liegt direkt an der Fernverkehrsstraße B96. Hier gibt es ein Gutshaus, mit einem riesigen Grundstück und eigenen See, aber die Sache hat einen Haken, die Vorderfront ist nur 5 m von der B96 entfernt, wahrscheinlich der Grund dafür, dass sich der Verkauf so schwer gestaltet. Um zum namens gebenen Dorf der Gemeinde zu kommen, passieren wir noch die Orte Schneidemühle, Teerofen und Papiermühle, die aufgereiht, wie auf einer Perlenkette, am Godendorfer Mühlenbach liegen. Wie schon an den Namen zu erkennen, spielte der Mühlenbach im Wirtschaftsleben eine starke Rolle, er trieb 5 Wassermühlen im Gemeindegebiet an. Die Gemeinde liegt im Naturpark Feldberger Seenlandschaft, in einer wald- und seenreichen Landschaft. So verwundert es nicht, dass der Tourismus eine nicht geringe Rolle spielt, viele Unterkünfte und auch Gastronomie sind vorhanden. Hinweisen möchte ich auf einen Reiterhof in Godendorf-Schneidemühle, auf die Hilly-Billy-Town, der mehr als Pferde zu bieten hat. Habe hier mit meinen Volleyball Freunden einen tollen Abend verbracht (wir haben in Altthymen ein Wochenende verbracht, da wir keine Fahrräder dabei hatten, ging es zu Fuß zu Hilly-Billy-Town). Weitere Gaststätten gibt es in Schneidemühle und im Dorf Godendorf. Doch genug zu alle Godendörfer, weiter geht es über Landstraßen nach Dabelow (auf jeden Fall schauen ob es in der Offenen Kirche eine Ausstellung gibt), siehe auch Radtour „2.02 Neustrelitz 1„. Über Altthymen, Fürstenberg/H. erreichen wir Menz.

Streckenverlauf
Start und Ziel: Menz Infotafeln, am NaturParkHaus
Tourlänge 65 Km

  • Menz-Dagow-Groß Menow-Strasen-Ahrensberg 25 Km
    Start in Menz, am Friedensplatz, wir benutzen den separaten, asphaltierten Stechlinseeradweg (als Tour Brandenburg und Seen-Kultur-Radweg ausgeschildert) Richtung Neuglobsow, er verläuft auf der Bahntrasse, der ehemaligen Stechlinsee-Bahn. Dieses Teilstück der Tour Brandenburg wurde im Herbst 2015 komplett erneuert, siehe auch „Der erste Spatenstich ist getan„. Am ehemaligen Bahnhof Neuglobsow, biegt die Tour Brandenburg rechts, Richtung Fürstenberg, ab. Wir fahren gerade aus weiter, Richtung Dagow, ab jetzt auf dem Radweg der Radtour Berlin-Kopenhagen. Bisher war der Radweg nicht so aufregend, die Straße und der Radweg, werden links und rechts von ausgedehnten Kiefernwälder gesäumt. Doch ab Dagow wird es interessanter, hier verläuft der Radweg durch das Naturschutzgebiet „Stechlin“, üppige Buchenwälder, mit durch die Eiszeit geprägten Tälern, Seen (Peetschsee, Gr-und Kl. Gliezensee) links und rechts des Weges. In Dagow befindet sich ein Historischer Friedhof (Metas Ruh). An der Ortsverbindungsstraße Steinförde-Strasen über Groß Menow, biegen wir links ab und benutzen diese, wenig befahrende Straße bis Strasen. Immer der Ausschilderung „Berlin-Kopenhagen“ nach, Richtung Norden, nach Kopenhagen. In Groß Menow befindet sich ein Campingplatz, mit Cafe/Imbiss direkt am Ellenbogensee. Ab Strasen verlassen wir den Radweg und benutzen die Chaussee nach Priepert. Zu Strasen sei noch kurz bemerkt: drei Gaststätten, Imbisse, diverse Unterkünfte, exotische Tierhaltungen (Renntiere, Büffel, Alpaka, ja, auch Strauße, habe ich auch schon stolzieren gesehen) und die Fachwerkkirche ohne Turm. Kurz vor Priepert biegen wir links ab und erreichen, über Hartenland (Vorwerk des Gutes Ahrensberg), den Ort Ahrensberg.
  • Ahrensberg-4 mal Godendorf-Dabelow-Altthymen-Fürstenberg/H.-Menz 40 Km
    Am Werbeschild für die Fischerei Ahrensberg, biegen wir links ab (von Ahrensberg, Richtung Strasen) und erreichen den Fischer-Imbiss, Räucherfisch mit Blick zu Hausbrücke. Immer den Wanderschildern folgend, durch dichten, einsamen Wald erreichen wir das ehemalige Sägewerk am Wangnitzsee (Ferienpark mit Restaurant). Über 4 mal Godendorf, Dabelow, Altthymen und Fürstenberg erreichen wir Menz. Bis Fürstenberg/H. benutzen wir wenig befahrende Landstraßen, lediglich auf dem kurzen Stück, auf der Ortsverbindungsstraße Fürstenberg/H.-Lychen ist mit mehr Verkehr zurechnen. Ab Fürstenberg/H. bis Menz wieder auf dem angenehmen Radweg „Tour Brandenburg“, separat, asphaltiert, bestens.

Bilder

Diverses

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