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1.01 Stechlinsee

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Stechlinsee 1 Menz-Dagow-Augustablick-Steinförde-Stechlinsee-Neuglobsow-Menz
Tourlänge 31 Km
Stechlinsee 2 Menz-Neuglobsow-Stechlinsee-Leddernbrück-Nehmitzsee-Menz
Tourlänge 21 Km
Stechlinsee 3 Menz-Neuglobsow-Stechlinsee/Sonnenbucht-Stechlinseeumrundung-Menz
Tourlänge 24 Km
Stechlinsee 4 Menz-Stechlinsee/Halbinsel-Neuglobsow-Steinförde-Stechlin/Sonnenbucht-Menz
Tourlänge 38 Km

Ergänzungen


Stechlinsee 1
Tourbeschreibung Streckenverlauf  Karte Wichtige Links
Stechlinsee 2
Tourbeschreibung Streckenverlauf  Karte
Stechlinsee 3
Tourbeschreibung Streckenverlauf  Karte
Stechlinsee 4
Tourbeschreibung Streckenverlauf  Karte
Bilder
Neuglobsows
Unterwegs
Histor.Friedhof Dagow

Auf nach Neuglobsow, zum Großen Stechlin. Ein See, der immer wieder in den Fokus von Künstlern, Forschern, Umweltschützern und nicht zuletzt, der Menschen, die sich hier erholen wollen, die Natur genießen, oder einfach im glasklaren Wasser schwimmen möchten, gerät.
Mit Neuglobsow verbinden sich viele Kindheits- und Jugenderinnerungen. Mit dem Fahrrad zum Eisessen in die Milchbar (mein Favorit war Schwarzwälder Eisbecher mit Schlagsahne und einem kleinen Schuss Likör für 2,40 Mark), Anfang der 60er Jahre  habe ich in der Musikbox der Seeterrasse (herrliche Terrasse mit Blick auf den Dagow See, Gebäude steht noch, wird aber leider nicht mehr genutzt) die erste Beatles-Single (Love Me Do und P.S. I Love) gehört, mit meinen Vater beim Paddelboot fahren umgekippt. Auch später, Neuglowsow hatte sich inzwischen zum staatlich anerkannter Erholungsort gemausert, war immer was los, Tanz im Haus Hirschberg und das FDGB-Erholungszentrum hatte sogar eine Nachtbar. Auch machte es sich gut, wenn irgendwo die Frage kam, und wo kommst du her, und man konnte antworten: aus Menz, ein Nachbarort von Neuglobsow am Stechlinsee. Da kam bei den meisten der Aha-Effect und es fielen Schlagwörter wie: toller See, da war ich schon mal im Urlaub, Fontane, Wanderungen, Der Stechlin (der Roman), gleich verbunden mit der Frage, gibt es wirklich das Schloss. Wie oft ich nachts die alte Neuglobsower Straße (5 Km) gelaufen bin, habe ich nicht gezählt, aber es war schon einige mal.
Zum Abschluss der Einstimmung  zu den drei Stechlinsee-Radtouren, ein Hinweiß auf zwei Webseiten. Auf der Webseite des Verkehrsvereins Stechlin e.V. wird sehr interessant und ausführlich die Dorfgeschichte dargestellt, auch die Webseite Stechlinseeseite  ist liebevoll gemacht, und enthält viele Bilder und Informationen.

Stechlinsee 1

Tourbeschreibung
Wir benutzen den Stechlinsee-Radweg nach Neuglobsow (auf der ehemaligen Trasse der Stechlinsee-Kleinbahn), als ersten Ort erreichen wir Dagow, am Dagower See gelegen. Neuglobsow lassen wir links liegen, den Ort besuchen wir erst auf dem Rückweg. Dagow ist auf eine ältere, mittelalterliche Siedlung zurückzuführen. Erst 1754 wurde sie neu besiedelt. Das Gut Dagow wurde 1816 durch den Glashüttenbesitzer in Neugobsow erworben. Auf dem kleinen Dagower Friedhof sind noch die Grabstellen von Familienmitgliedern der früheren Hüttenbesitzern zu finden, aber auch das von Theodor Fontane beschriebene Grabgewölbe Metas Ruh.
Durch herrliche Wälder erreichen wir den Augstablick am östlichen Steilufer des Peetschsees, ein Rastplatz (Ein kleiner Pavillon lädt zum Verweilen ein), mit Infotafel und Erinnerungsstein „Augustablick 1905“. Der Ausblick auf den Peetschsee ist phantastisch. Auf der Info-Tafel erfährt man interessantes über den Peetschsee und über die Großherzogin  Augusta Caroline.

Augustablick

Augustablick

Nach einer ausgiebigen Rast geht es weiter nach Steinförde, einem kleinen Dorf an der Havel. Hier im Ort existiert eine Oberförsterei, eine Einrichtung für Behinderte, eine Schleuse, sowie eine Ausflugsgaststätte „Gaststätte Haveleck“ die im Sommer viele Besucher anlockt. Also, wer möchte kan schon hier seine erste Rast machen. Auf dem Radweg „Berlin-Kopenhagen“geht es weiter nach Großmenow (nach ca. 500 M  befindet sich eine idyllische Badestelle am Menowsee). Großmenow liegt direkt am Ellenbogensee und ist somit, durch die Havelanbindung, besonders für Bootstouristen interessant. Erwähnenswert ist ein großer Campingplatz mit Badestelle und einem empfehlenswerten Cafe. Nach 700 m verlassen wir den Radweg „Berlin-Kopenhagen“ und benutzen den Waldweg (mit dem Rad gut zu befahren) zum Stechlinsee. Natur pur, mitten im Naturschutzgebiet „Großer Stechlinsee“, kommen wir durch einsame Wälder und sehen den Gr.Boberowsee und Gr.Glietzensee durch die Bäume blinken. Auch ein Abstecher zu den Seen hat seinen Reiz. Entlang an der Sonnenbucht des Gr.Stechlins laden die Badebuchten zum baden oder verweilen ein. Auch ein kleiner Abstecher (Weg ist vom Uferweg aus, ausgeschildert) zum Fenchelberg, Raststätte mit herrlichen Ausblick auf den Gr.Stechlinsee und Info-Tafel, lohnt.

Blick vom Fenchelberg

Blick vom Fenchelberg

Vorbei am Stechlinseefischer, mit Fischimbiss und schöner Sitzgelegenheit am Seeufer, ereichen wir Neuglobsow.
Der Ort hat für den Besucher einiges zu bieten. Im Stechlinsee-Center befindet sich die Touristeninformation, eine Bundeskegelbahn mit Gastronomischer Betreuung, ein großer Saal (Trennwände ermöglichen eine variable Nutzung) und im Foyer finden wechselnde Ausstellungen zur Geschichte des Ortes statt. Die weitere Nutzung des Stechlinsee-Centers ist ungewiss, alles ist möglich, hier ein link zur Granseer Zeitung zu diesem Thema. Ein weiterer Höhepunkt ist das Glasmacherhaus, ein Museum in dem sich alles ums Glas dreht. Das Museum ist in einem Fachwerkhaus im Ortskern unter gebracht, in dem vor rund 250 Jahren die Arbeiter der Glashütte lebten. In der Ausstellung wird anschaulich die Geschichte der Glashütte und des Ortes Neuglobsow dargestellt. Der Ort Neuglobsow entstand mit der Gründung der Glashütte 1780. Für die touristische Infrastruktur gibt es einige Einrichtungen: Gaststätten, Übernachtungsmöglichkeiten, Boots– und Fahrradausleihstationen, Campingplatz, Badestrand mit Imbiss und für Tauchfreunde eine Tauchbasis. Zudem laden der See und die herrliche Waldlandschaft zu vielfältigen sportlichen Aktivitäten ein, sei es Wandern, Joggen, Radfahren, Schwimmen oder tauchen. Nicht zu vergessen wer gerne angelt, beim Fischer gibt es die notwendigen Erlaubnisscheine.
Hier noch ein paar Links zu Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten in Neuglobsow.
Für die Rückfahrt gibt es mehrere Möglichkeiten, den schon bei der Hinfahrt benutzten Radweg, die alte Kopfsteinpflasterstraße von Neuglobsow nach Menz, oder der von mir benutzte Waldweg, der vor den Gebäuden des  IGBs (Leibnitz-Institut Gewässerökologie und Binnenfischerei) links abgeht. Im Zuge der Errichtung des Atomkraftwerkes Rheinsberg entstanden hier 1958 die Vorgänger (Institut für Limnologie und Institut für Hydrometeorologie) des IGBs. Davor befand sich hier die Stechlinseefischerei und das Gasthaus „Alte Fischerhütte“. Ich kann mich noch gut an das alte Fachwerkhaus, mit dem dunklen Gastraum erinnern, wenn mich mein Vater mal mitnahm.
Weiter geht es auf einen Waldweg, der uns durch Kiefern-und Mischwald nach Menz bringt.

Stechlinsee 1
Streckenverlauf
Start und Ziel: Menz, Infotafeln vor dem NaturParkHaus
Tourlänge 31 Km

    • Menz-Dagow 6,5 Km
      Wir benutzen den Radweg nach Neuglobsow (auf der Bahntrasse der ehemaligen Stechlinsee-Kleinbahn, am Abzweig nach Fürstenberg (ehemalige Bahnhof), hier gibt es 2 Infotafeln (Kleinbahn, Radweg „Berlin-Kopenhagen), fahren wir gerade aus, lassen Neuglobsow links liegen und kommen direkt nach Dagow. Am Ortsausgang befinden sich diverse Infotafen.
    • Dagow-Augustablick-Steinförde  6 Km
      Wir bleiben auf dem Radweg „Berlin-Kopenhagen“, nach 500 m biegen wir rechts auf einen Waldweg ab, ist als Wanderweg ausgeschildert (blaue Kennzeichnung). Nach 9 Km ab Start erreichen wir den Augustablick (Rasthütte und Infotafeln, Abstieg zum Peetschsee ist möglich). Danach weiter nach Steinförde, Ausschilderungen beachten.
    • Steinförde-Gr0ßmenow/Campingplatz 3 Km
      Auf dem Radweg „Berlin-Kopenhagen“ erreichen wir Großmenow, im Ort links halten, Radweg folgen.
    • Großmenow-Stechlinsee/Sonnenbucht-Neuglobsow 8,5 Km
      Nach 600 m verlassen wir die Asphaltstraße und biegen nach links, in einen Waldweg ab. Dieser Waldweg ist auch wie alle anderen Waldwege der Tour gut zu befahren. An diesem Abzweig finden wir ein Wulst von Schildern und Infotafeln vor. Wir richten uns nach der Wandermarkierung (blauer Strich), Richtung Stechlinsee/Nordbucht. Die weiteren Stationen auf dem Weg nach Neuglobsow sind die Sonnenbucht (20 Km) und der Ausblick vom Fenchelberg (21 Km). Jetzt die Entscheidung an; direkt vom Fenchelberg nach Neuglobsow oder zurück zum Uferweg, und dann nach Neuglobsow. Der Abzweig vom Uferweg zum Fenchelberg ist ausgeschildert.
  • Neuglobsow-Stechlinsee/IGB-Menz 7 Km
    Den Heimweg von Neuglobsow starten wir am Badestrand, links immer am Stechlinseeufer entlang (auch hier gibt es viele Badestellen), kommen wir zum IGB (Info-Tafeln). Jetzt links abbiegen, und den Waldweg nach Menz folgen. Nach 2,5 Km kommen wir auf die alte Kopfsteinpflasterstraße nach Menz, rechts halten.

Stechlinsee 2

Tourbeschreibung
Wie schon bei der Tour Stechlinsee 1 benutzen wir den Radweg, diesmal aber direkt nach Neuglobsow. Die Höhepunkte von Neuglobsow siehe Tourbeschreibung Stechlinsee 1, also Einkehren, Museum, Baden oder einfach kucken und der schöne Rückweg, lassen alles schnell zu einer Tagestour werden. Der Rückweg hat einiges zu bieten: Klarwasserseen, herrliche Buchenwälder, einsame Badestellen. Was zählen hier viele Worte, einfach hinfahren und schauen. Wie wird immer so schön gesagt: auf den Spuren Th.Fontanes, ja wir kreuzen seinen Kutschenweg(Krumme Damm). Alles weitere siehe Streckenverlauf

Stechlinsee 2
Streckenverlauf
Start und Ziel: Menz, Infotafeln vor dem NaturParkHaus
Tourlänge 21 Km

    • Menz-Neuglobsow 7 Km
      Wir benutzen den Stechlinseeradweg bis Neuglobsow, es ist ein separater, asphaltierter Radweg. Stellenweise durch Wurzelschäden etwas ruckelig, soll aber 2015 für 400.000 EUR erneuert werden !!!
    • Neuglobsow-Leddernbrück 4 Km
      Wir benutzen den Stechlinsee-Rundweg (das Symbol ist der Rote Hahn), wenn man auf den Stechlinsee schaut, im Uhrzeigersinn, alles klar. Bis zum IGB (Alte Fischerhütte), kann man den Uferweg oder den Fahrweg benutzen. Jetzt rechts halten der Wandermarkierung folgen, an der nächsten Gabelung rechts, zur Leddernbrück. Leddernbrück ist die Brücke über den Verbindungskanal zwischen Nehmitzsee und Stechlinsee, der schon bestehende Polzowkanal, wurde im Zusammenhang mit dem Bau des AKW Rheinsberg, im größeren Maße ausgebaut. Seine Aufgabe, im 3.Kreislauf, bestand im Ausgleich der Wassermassen beider Seen. Die Brücke befindet sich direkt an der Einmündung des Kanals in den Stechlinsee, also gut für eine Pause zum baden geeignet. Schöne Katze von der Brücke ist schon was. Nach der Brücke gerade aus, bloß nicht rechts, mit Frau und Kinder habe ich mal die Halbinsel abgefahren, Stress ohne Ende, riesen Wurzeln und ein Weg der nicht enden will. Zur Entschuldigung damals war die Ausschilderung noch nicht so gut. 
    • Leddernbrück-Nehmitz/Einmündung Vebindungskanal 3,5 Km
      Den schmalen Wanderweg immer gerade aus. Vorsicht, stellenweise etwas Zuckersand oder von Pferdehufe aufgewühlt. Am Zaun des ehemaligen AKW-Rheinsberg (Luftaufnahme), verlassen wir den Stechlinsee-Rundweg und biegen links ab und erreichen die Betonstraße (12,5 Km), die Zufahrtsstraße von Menz zum ehemaligen AKW-Rheinsberg. Wer den bequemen Weg (Betonstraße) nach Menz wählt, sollte es nicht versäumen, einen Abstecher zum Nehmitzsee (ehemalige Naherholung des ehemaligen AKW Rheinsberg) zu machen, siehe  1.2 Mit dem Fahrrad in nordwestliche Richtung. Derjenige der es etwas anstrengender möchte, auf den warten noch zweieinhalb Seen (halb steht für Teufelssee). Wir benutzen die Betonsraße Richtung Menz und überqueren den Verbindungskanal (siehe Leddernbrück) zum zweiten mal. Am nächsten Abzweig rechts, biegen wir ab, und fahren zum Nehmitzsee, dieser Waldweg ist gut befestigt und wird als PKW-Zufahrt zum Parkplatz, von den Leuten benutzt, die ihren Kahn auf dem Nehmitzsee benutzen dürfen. Am Parkplatz geradeaus kommt man zur Kahnanlegestelle. Rechterhand ist die Einmündung des Verbindungskanal. Günstige Stelle zum baden oder beim schnorcheln einen Hecht im Kraut beobachten. Wer darf kann hier auch mal die Angel einwerfen.
  • Nehmitzsee-Menz 6,5 Km
    Nach dem erneuten Passieren der Kahnanlegestelle, bleiben wir am Ufer des Nehmitzsees und erreichen nach 1,5 Km den Teufelsee. Kleiner im Moor eingebetteter See, wer mehr über Fauna und Flora erfahren möchte, der Teufelsee ist auch ein Ziel der Naturparkführer. Ein paar Meter weiter kommen wir zur Brücke, über den Polzowkanal, nach Dietrichsbrück, benannt nach der Familie, die hier ganz in der Nähe, einen Teerofen betrieb. Eine große Infotafel steht im Ortskern von Neuglobsow und am ehemaligen Standort, rechts, über die Brücke nach ca. 100m,  vom Fundament sieht man ein paar verkohlte Steine, aber ansonsten ist das Fundament wieder zu geschüttet worden, nach dem es 2004 im Rahmen einer Magisterarbeit freigelegt worden war. Auch eine Station des Moorerlebnispfades ist ganz in der Nähe, nach dem ehemaligen Teerofenstandort einige Meter weiter auf dem schon erwähnten Krummendamm. Weiter geht es zum Roofensee, vom Teufelsee kommend, die Brücke rechts liegen lassen und den Krummendamm folgen und nach 80m rechts abbiegen. Der Weg ist  als Wanderweg ausgeschildert. Immer gerade aus  kommt man zur Schleusenwiese (hier ist eine Station des Moorerlebnispfades). Nachdem die Wiese rechts liegen blieb, erreicht man das Ufer des Roofensees. Auf der Höhe des Campingplatzes gibt es paar knifflige Stellen und man sollte sich nicht scheuen abzusteigen und das Fahrrad zu schieben. Nachdem wir den Campingplatz hinter uns gelassen haben erreichen wir das Kateck (Wendepunkt des Roofenseeschwimmens), hier kann man auch ohne Badehose ein kühles Bad nehmen. Nach einem knappen Kilometer sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Tour. Wenn es die Zeit zulässt, schnell noch ins Cafe, ins Bric a Brac.

Stechlinsee 3

Tourbeschreibung
Auf dem Stechlinsee-Radweg kommen wir nach Neuglobsow. Es ist natürlich umgekehrt genauso gut möglich, also Neuglobsow nach der Sonnenbucht, vielleicht um hier zu Abend essen. Gut, wir sind auf Picknick (ist natürlich schön, wenn man die Tour, in Abhängigkeit vom Wetter machen kann) eingestellt, die Radtaschen sind gefüllt, jeder weiß ja, was er braucht. Vielleicht noch einen Räucherfisch, auf dem Weg zur Sonnenbucht, gekauft. Schnell ist die Sonnenbucht erreicht und die entsprechende Stelle zum Abhängen ist gefunden, lesen, schwimmen, sonnen, essen und trinken, mit Leuten ins Gespräch kommen (wenn man möchte), also die ganze Palette. Wenn die Sonnenbucht ihrem Namen alle Ehre macht, ist es besonders schön. Wir verbinden unser Picknick, mit einer Umfahrung des Stechlinseees, es lohnt, und man merkt wie groß der Stechlinsee ist.

Stechlinsee 3
Streckenverlauf
Start und Ziel: Menz, Infotafeln vor dem NaturParkHaus
Tourlänge  24 Km

    • Menz-Neuglobsow 7 Km
      Wir benutzen den Stechlinseeradweg bis Neuglobsow, es ist ein separater, asphaltierter Radweg.
    • Neuglobsow-Stechlinsee/Sonnenbucht 3Km
      Wir starten vom Badestrand, Richtung Fischer (entgegen dem Uhrzeigersinn um den Stechlin herum. Der Stechlinsee-Rundweg ist ausgeschildert. Nach knapp 3 Km bemerkt man, dass die kleine Badestellen sich heufen. Wer den Ausblick vom Fenchelberg noch nicht kennt, sollte die Gelegenheit nutzen. Irgendwann wird es Zeit den Rückweg anzutretten
  • Stechlinsee/Sonnenbucht-Menz 14Km
    Immer am Stechlinseeufer entlang, immer dem Stechlinsee-Rundweg folgend, im Herzen des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land.
    Naturschutzgebiet und Naturentwicklungsgebiete (früher sagte man Totalreservate, die möchte ich an anderer Stelle gesondert vorstellen) lassen kaum Eingriffe von Menschenhand in die Natur erkennen. Am ehemaligen AKW Rheinsberg vorbei (etwas knifflige Wegführung, siehe auch Mit dem Fahrrad in nordwestliche Richtung), verlassen wir den Stechlinsee-Rundweg und gelangen so, über die Betonstraße, nach Menz. Die Optionen zum Nehmitzsee sind natürlich jeden freigestellt.
    Das war es zum Stechlinsee.

Stechlinsee 4
Tourbeschreibung

Stechlinsee 4
Streckenverlauf
Start und Ziel: Menz, Infotafeln vor dem NaturParkHaus
Tourlänge  38 Km

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Neuglobsow


Unterwegs


Histor.Friedhof Dagow

Ergänzungen

Start in die Saison 2019 – wiedermal nach Neuglobsow, zum Gr.Stechlinsee
27.02.2019

Ein sonniger Februartag, wie er im Buche steht, genau so ein Tag an dem man die Radsaison 2019 eröffnet muss. Auf dem herrlichen Radweg, ein Teil des Stechlinsee-Radweges erreiche ich Neuglobsow.

Was gibt es neues:
Das ehemalige Hotel „Haus Brandenburg“ erstrahlt im neuen Glanz und ist als „Haus Brandenburg“ ihr Feriendomizil am Großen Stechlinsee neu eröffnet worden. Es lohnt sich die Apartments auf der Webseite anzuschauen. Auch vom  Stechlinsee-Center gibt es neues zu berichten. Es wird, nachdem ein Verkauf der Immobilie nicht zustande kam  vom Verein „Begegnungsstätte Stechlin e.V.“ betrieben. Das Cafe „Glasklar“ ist im Center seit letzten Jahres eingerichtet  worden. Das Café wird von den Teams des biohofs kepos und der ManufakturDrei Jahrezeiten aus dem Nachbarort Altglobsow ganzjährig betrieben. Die Kegelbahn ist auch weiter im betrieb, besonders im Winter immer wieder ein beliebtes Erlebnis.
Besonders erfreute mich die Nachricht, aus erster Hand der neuen Pächterin, das Restaurant „Luisenhof“ wird mit neuem Betreiber Ostern wieder eröffnet. Eine Bereicherung der Neuglobsower Gastronomie.
Die Gaststätte „Seeterrasse“ steht immer noch zum Verkauf, schade, ein Haus mit Tradition. Selbst ich habe so meine Erlebnisse, 1962 eine Beatles Singel in der Musikbox gehört zu haben und auch der Selbstbedienungsautomat zum Bierglas befüllen ist in meiner Erinnerung fest gehalten. Die Touristeninformation ist vom Stechlinsee-Center in das Glasmacherhaus umgezogen. Der neue Träger des Museums ist die Regio-Nord. Durch diesen neuen Betreiber ist das Glasmachermuseum wieder täglich geöffnet und erfüllt zwei Funktionen: Museum und Touristen-Info. Danach ein Abstecher zum Eulen-Haus“, ein als Sommerhaus 1905-1907 im Jugendstil errichtetes Haus. Sehr schön das Fries an der Giebelwand. Schon das Äußere ist sehr beeindruckend, doch nachdem ich auf der Webseite des Hauses die Bilder von der Innengestaltung sehen konnte, steht es fest ein Besuch des Hauses ist mein Ziel. Das Eulen-Haus kann als Ferienhaus gemietet werden.   Vorbei am Yogahaus geht es zum Badestrand.
Zeit um in die Sonne zu blinzeln. Der Kiosk ist im Februar noch geschlossen. Ist sehr zu empfehlen, große Auswahl an Eis, Essen und Trinken. Auf unserer 5. Menzer Radtour haben wir hier unsere Kaffee-Kuchen-Pause gemacht, Keiner hatte etwas zu bemängeln. Vorbei am Stechlinsee-Fischer geht es der Sonnenbucht entgegen. Sie hat zu jeder Jahreszeit ihre Reize. In einer längeren Pause habe ich die Sonne genossen. Vorbei am Forsthaus Schönhorn, das direkt  am Großen Glietzensee liegt, kam ich zum Fünfstern. Der Name Fünfstern verdeutlicht das sich hier fünf Wege kreuzen.  Noch eine Anmerkung zum Forsthaus, im Herbst letzten Jahres stand es in Flammen, obwohl es Probleme gab die Feuerwehr zu benachrichtigen (Funkloch), beschränkte sich der Brand auf den Dachstuhl und das Innenhaus. Der Zustand ist noch so als wenn die Feuerwehr soeben den Platz verlassen hätte.
Ab dem Fünfstern geht es über Dagow nach Menz.
Eine schöne kleine Rundtour (25 Km) zum Saisonstart 2019.


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