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Radfahren, Feldberg und der Breite Luzin

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Feldberg-Warbende_Fürstenwerder-Wrechen-Lichtenberg-Breite Luzin-Feldberg
Tourlänge:  38 Km
Die Radtour fand am 30.05.2025 statt
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Auf in die Feldberger Seenlandschaft, die Räder wurden aufgeladen und in Feldberg wieder abgeladen. Ein super Parkplatz, ohne Zeitbegrenzung und genau gegenüber des Deutschen  Haus. Eine gute Adresse um hervorragend zu Speisen und mit ein bisschen Glück bekommt man einen Platz in der 1. Reihe auf der Terrasse, mit einem super Blick auf den Feldberger Haussee. Um etwas vorzugreifen, genau so ließen wir unsere Tagestour ausklingen.
Bevor wir die Radtour starten, Aufstieg zur Stadtkirche auf dem Kirchberg.

Blick über den Haussee auf die Stadtkirche

Der Kirchberg ist ein herrlicher Aussichtspunkt auf die Seen und umgekehrt ist der markante Kirchturm von vielen Punkten unserer Tour zu sehen.
Doch jetzt endlich Start zu unserer Radtour. Wir nutzten den Radweg an der L34 (Erdamm) und überquerten den Seerosenkanal, der den Feldberger Haussee und den Schmalen Luzin  verbindet (er ist bei Wasserwanderern sehr beliebt). Danach sind wir auf den echten Erddamm und haben einen Schönen Blick auf das beliebte Ausflugslokal Altes Zollhaus. Der Erddamm wurde Mitte des 19. Jahrhundert künstlich aufgeschüttet, er trennt den Breiten- und den Schmalen Luzin. Durch ihn war es einfacher Feldberg zu erreichen. Dies wurde nötig da sich Feldberg immer mehr zu einem Heil- und Kurort (sehr populär war die Kneippkur).  Für Boote wurde die Trennung jedoch durchlässig, eine Durchfahrt für Boote ist vorhanden. Kurz danach erreichen wir den Kreisverkehr in Wittenhagen. Eine andere Variante wäre  der Weg über Voßkuhl gewesen und dem Luzinkanal (verbindet den Feldberger Haussee und den Schmalen Luzin) gewesen, danach immer am Ostufer des Feldberger Haussee, auf einer schmalen Landzunge entlang. Vielleicht im neuen Jahr. Egal wo, in der Feldberger Seenlandschaft, überall viel Natur, mit herrlichen Seen. Ab dem Kreisverkehr bleiben wir auf der L331, leider kein separater Radweg. Am Abzweig nach Warbende verlassen wir die L341 und machen Halt in Warbende. Ein sehr schöner Lenne-Park lädt zum schlendern ein. Das Gutshaus existiert leider nicht, ist Mitte der 80er Jahre abgerissen worden.
Weiter geht es von hier auf dem Radweg Spur der Steine, unser Ziel ist das Dorf Wrechen mit dem Kultur Gutshaus. Doch unterwegs verlieren wir etwas den Überblick und kurz entschlossen erweitern wir unsere Tour nach Fürstenwerder, der nördlichsten Stadt im Brandenburg. Jetzt ein paar Hinweise zum verlorenen Überblick:
Von Warbende bis kurz vor Schulzenhof fahren wir auf den Radweg „Spur der Steine“, doch statt durch Schulzenhof und weiter den Radweg zu benutzen, fahren wir auf L259 bis nach Fürstenwerder. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt, etwas umgeschaut und einen kleinen Imbiss machen wir uns auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel, nach Warbende. Jetzt ab Fürstenwerder auf dem Radweg „Spur der Steine“ bis Fibigershof. Danach nutzen wir die L341 (ja wir befinden uns wieder in Mecklenburg-Vorpommern), dann endlich am Ziel der Wünsche, in Wrechen. Kommt selten vor, dass man den Überblick verliert, besonders dann wenn man denkt alles zu kennen, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Kurzer Abzweig von der Landstraße und wir stehen vor dem Kultur-Gutshaus, dass direkt am Wrechener See liegt. Das Gutshaus ist nicht offen und macht auch nicht den frischesten Eindruck. Dafür ist der Blick auf den Wrechener See toll. Und natürlich das Gärtnerinnenhaus, ein ehemaliges Fachwerkhaus für die Bedienstenden. Es wurde restauriert und als Pension hergerichtet. Auf der Terrasse vor der Pension war gerade eine Gruppe von Männern dabei das Abendbrot vorzubereiten. Bei einem Kaffee und einem kleinen Imbiss entwickelte sich eine interessante Gesprächsrunde. Das ganze Ensemble, Gutshaus, See, Pension und Nebengebäuden hat uns sehr gut gefallen. Vielleicht kommen wir nochmal zurück und nehmen Quartier.
Weiter geht es auf der L341 bis zum Abzweig nach Lindenberg auf der K97. Ohne halt verlassen wir Lindenberg und fahren auf den ausgeschilderten Weg zum Breiten Luzin. Kleine Pause vor dem Seehotel Lindenberg, ist schon eine tolle Anlage! Danach zum Badestrand Lichtenberg, sehr schön und so geht es weiter. Der Radweg ist im ständigen Wandel: dichte Buchenwälder, Seeblicke, Pfade zu Berghöhen Reiherberg 143 m) und immer wieder sehr gepflegte Plätze, die zum Bade einladen.

Schöner Platz am Breiten Luzin

Der Radweg ist gut ausgeschildert und bald erreichen wir den Feldberger Haussee.
Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Radtour geht zu ende, mit einem super Ende, Abendessen auf der Terrasse des Deutschen Hauses.
Feldberger Seenlandschaft ist sehr zu empfehlen, egal zu Fuß oder mit dem Rad.
Bleiben sie dran, es werden immer wieder Radtouren ergänzt und in den Status
„Komplett beschrieben“ erhoben.

 

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