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Radfahren, Gedenkdorf und Literatur

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Menz-Dollgow-Schulzenhof-Köpernitz-Köpernitzer Mühle-Dollgow-Menz
Tourlänge: 30 Km


Literatur im Ruppiner Land, verknüpft mit einer kleinen Radtour. Zwei aktuelle Anlässe, mit literarischen Hintergrund (am 8.Februar wurde in Dollgow und Neuruppin, anlässlich des 85.Geburtstages, der verstorbenen Dichterin Eva Strittmatter gedacht, und am 16.Mai wird in Neuglobsow der Arnim-T.-Wegner-Weg eingeweiht) inspirierten mich, über Literatur in meiner Heimat nach zu denken.
Als erstes muss der Übervater Fontane genannt werden, in Neuruppin geboren und mit seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg, hat er dem Ruppiner Land, mit seiner Natur und Geschichte, ein literarisches Denkmal gesetzt. Nicht zu vergessen der Roman „Der Stechlin“ und die Erzählung „Schach von Wuthenow“, beide im Ruppiner Land eingebettet. Jeder Ort in Brandenburg, der von seinen Wanderschritten berührt wurde, nutzt dieses Ereignis für entsprechende Werbung, um den Tourismus anzukurbeln. Als nächstes muss unbedingt über das Dichterehepaar Eva und Erwin Strittmatter gesprochen werden. Beide gehörten zur DDR-Literaturszene und wurden mit vielen Preisen bedacht. Erwin St. in erster Linie durch seine Romane und Naturschilderungen, Eva St. mit ihren Gedichten. 1954 erwarben sie ein Haus in Schulzenhof, einem Ortsteil von Dollgow. Das Anwesen in Schulzenhof wurde zu ihrem Lebensmittelpunkt, hier konnte Erwin St. auch seinen Traum, von der eigenen Pferdezucht verwirklichen. Schulzenhof, herrlich zwischen dem Großen Törnsee, Dollgower See und dem Köpernitzsee, inmitten kleiner Flussläufen, Wiesen und dichten Wäldern gelegen, wurde ihr Refugium. Hier in Schulzenhof, fanden sie Inspiration und Kraft, um ihre umfangreichen Lebenswerke zu schaffen, hier sind auch beide, auf dem kleinen Waldfriedhof, beerdigt. Später mehr.

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Michael Wegner bei seinem Schlußwort

Auch ein anderes Schriftstellerehepaar, Lola Landauer und Armin T. Wegner, lebte in der Nachbarschaft, in Neuglobsow. Von 1920 bis 1925 ständig und danach, um den Kindern eine bessere Schulbildung zu ermöglichen, nur zeitweise (1926-1932) in den Ferien. Nach ihrer Hochzeit im November 1920 in Rheinsberg (am Tag nach der Hochzeit, gingen sie zu Fuß durch die märkischen Wälder, zurück nach Neuglobsow), richteten sie sich ihr neues Domizil, dass von E.T.Wegner als „Haus Siebenwälder“ bezeichnet wurde, in Neuglobsow ein. Hier verbrachten sie die nächsten 5 Jahre, gemeinsam mit ihren 3 Kindern (Lola Landaus Söhne, Andreas und Alf Marck, aus erster Ehe und Sibylle, ihre gemeinsame Tochter). Hier, in diesem kleinen, abgeschiedenen Dorf am Stechlinsee, folgte eine glückliche Familienphase. Die Kinder wurden sehr naturverbunden erzogen, viele gemeinsame Erkundungen in der schönen Umgebung trugen dazu bei. Aber auch literarisch waren die Ehepartner sehr produktiv und nahmen an dem Schaffensprozess des anderen intensiv teil. Das Kapitel Neuglobsow  endete im Frühjahr 1933 auf sehr unerfreulicher Art und Weise, am Dorfeingang wurden sie mit einem Plakat “ Juden kehren hier um!“ empfangen. Da Lola Landauer Jüdin war, war dieser Anlass, Grund genug, Neuglobsow für immer den Rücken zu kehren.
Da sich die Vollendung des Beitrages ziemlich in die Länge zog und die Namensumbenennung in Arnim-T.-Wegner-Weg, bei Start des Blogs noch in der Zukunft lag, kann ich jetzt zu diesem Event ein paar Gedanken äußern.
Natürlich mit dem Fahrrad. Bevor es zur feierlichen Enthüllung des Straßenschildes, durch Sohn und Enkelin des Dichters und ortsansässige Kinder kam, einige offizielle Worte durch den Bürgermeister, den Amtsvorsteher und der Biografin von A.T.Wegner. Dies alles fand bei Regen statt, wohl dem der einen Regenschirm dabei hatte. Die Feierlichkeiten wurden im Stechlinsee-Center, bei Kaffee und Kuchen fortgesetzt. Vorträge, Gedichtsrezitationen, Gesang und ein Schlusswort vom Sohn Michael ließen eine wunderbare Stimmung entstehen, es hätte noch ein Weilchen gehen können. Besonders die Schriftstellerinnen, Brigitta Hamann (Lola Landau; Leben und Werk) und Johanna Wernicke-Rotmayer (Autorin der Wegener-Biografie) trugen viel dazu bei, die Besucher mit dem Leben und Werk des Schriftstellerehepaares, mit einem besonderen Blick auf ihre Zeit in Neuglobsow, vertraut zu machen. Eine gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr macht.
Der Name A.T.Wegner ist aktueller den je, heute, 100 Jahre nach dem Völkermord an den Armeniern in der Türkei, wo dies endlich in vielen europäischen Staaten beim Namen genannt wird, sollte in der Öffentlichkeit, daran erinnert werden, dass nicht alle Deutschen weggeschaut haben.
Wegner war im 1.Weltkrieg als Sanitätsoffizier in Ostanatolien tätig und Augenzeuge des Völkermordes  an den Armeniern. Er dokumentierte diese Ereignisse mit vielen Fotographien und Niederschriften. Er informierte die deutsche Regierung und verfasste einen Brief an den Präsidenten der USA, W.Wilson, doch bald musste er erkennen, dass Beides nicht zum Erfolg führte. Auch nach dem Krieg lies ihn das Thema nicht los: in vielen Publikationen und auch in Lichtbildervorträgen wies er immer wieder auf diese Ereignisse in. 1919 war er aktiv an der Gründung des  Bundes der Kriegsdienstgegner beteiligt. Wenn man bedenkt, dass in Neuglobsow, also in räumlicher Enge, zwei so unterschiedliche Charaktere, wie A.T.Wegner (Literat,Pazifist und 1.Generalsekretär des Bundes der Kriegsdienstgegner) und Karl Litzmann (Nachkomme der Glashüttenbesitzer, General der Infanterie, Held des 1.Weltkrieges und Nazi der ersten Stunde) lebten, braucht man sich nicht zu wundern, dass es zu dem schon erwähnten Begrüßungsplakat kam. Im April 1933 schrieb Wegner einen Brief an Adolf Hitler, worin er gegen die Judenverfolgungen protestierte. Nach diesem Akt der Zivilcourage war es nur ein kurzer Schritt zu Schutzhaft, Bücherverbrennung (Liste des unerwünschten und schädlichen Schrifttums) und Emigration (über England, Palästina lies er sich 1936 in Italien (Positano) nieder, wo er mit seiner zweiten Frau Irene Kowaliska, hier wurde auch der Sohn Michael geboren. Seine erste Frau Lola Landauer ging ebenfalls mit ihren drei Kindern nach Palästina ins Exil, hier lebte sie bis 1990 und war bis ins hohe Alter literarisch aktiv.
Sehr schön und ausführlich wird dieses Thema auf der Webseite „Stechlinseeseite“ beschrieben, auch auf die  Armin T.Wegner Gesellschaft e.V möchte ich verwiesen, der Vorsitzende hielt einen sehr interessanten Vortrag bei der Namensgebung, in diesem ging er auf Neuglobsow und die Entstehung der Gesellschaft ein.Bevor ich zur Radtour komme noch ein paar Schlagworte zu Literatur im Ruppiner Land. Rheinsberg der kulturelle Leuchtturm im Ruppiner Land wartet mit dem Kurt Tucholsky Literatur Museum Schloß Rheinsberg und den Stadtschreibern auf. Neuruppin, die namensgebende Metropole des Landes, kann als Geburtsort von Th.Fontane, Eva Strittmatter, Erich Arendt und Artur Streiter punkten. Der expressionistische Dichter Georg Heym legte am Neuruppiner Gymnasium sein Abitur ab. Auch Lebensbegegnungen zwischen den erwähnten Literaten konnte ich feststellen: A.T.Wegner und Georg Heym verkehrten in jungen Jahren in den Berliner Avantgart-Kreisen; die Grabrede für Erich Arendt hielt der Schriftsteller und Rheinsberger Stadtschreiber von 2008, Richard Pietraß.

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Strittmatter-Gedenkort; Baum der Bücher

Doch genug der Gedanken, aufs Rad geschwungen und die paar Kilometer bis nach Dollgow geradelt. Dollgow, unser Nachbardorf und Gedenkdorf, ein Dorf mit zwei Dorfgaststätten, einem florierenden Reiterhof, einer Imkerei, einem Erntefest, dass jedes Jahr tausende Besucher anlockt, einem rührigen Heimatverein, der neben vielem mehr, auch für das Erntefest verantwortlich ist, eine Kirche , mit intakter Kirchengemeinde und nicht zu vergessen idyllisch am See gelegen (kein Badesee, aber tolle Wiesenlandschaften am Zu-und Abfluß). Zum Gedenkdorf gehört gehört natürlich ein Ort, wo man gedenken kann. Dieser Strittmattergedenkort wurde am 13.06.2009 eingeweiht, ich kann mich noch gut daran erinnern und habe auch ein paar Fotos gemacht.
Das Strittmatterdenkmal (Baum der Bücher) kam am 08.02.2012 dazu. Dieser Baum wurde von den Kettensägenkünstlern Andreas und Karsten Schmidt geschaffen. Ein genaues hinschauen lohnt, viele kleine Details beziehen sich auf das Werk von Eva und Erwin Strittmatter, im Mittelpunkt steht Olle Bienkoop, das lebendige Vorbild der Romanfigur lebte einst in Dollgow.
Viele gute Erinnerungen, an Freunde und Bekannte, an gemeinsame Fußballspiele und Feiern, verbinden mich mit Dollgow. Auch sonst, war und ist Dollgow für mich ein besonderes Dorf, es hat nie seinen Dorfcharakter verloren. Ich mache es immer daran fest, als in den 60er Jahren die Berliner ausschwärmten und überall nach Gelegenheiten zum Bungalowbau ausschau hielten, gab kein Dollgower sein Land dafür her, im Gegensatz zu Menz, wo alles zersiedelt wurde. Auch die schon erwähnten Dorfgaststätten blieben immer im Familienbesitz, da es in Dollgow keine Großbauern gab, kam es nicht zu Enteignungen und auch nicht zu starker Flucht in den Westen. Trotz sozialistischer Landwirtschaft, blieb der kleine Dorfkosmos stehts erhalten.

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Blick auf das Strittmatterhaus

Weiter geht es nach Schulzenhof, hier wo Eva und Ernst Strittmatter lebten und auch beide auf dem kleinen Waldfriedhof ihre letzte Ruhe fanden. Nach der Besichtigung der Grabstätten geht es zu dem 100 Meter entfernten Strittmatter-Haus. Ein Aushang am Eingangstor informiert, dass heute um 12.00 Uhr ein Termin für Einzelbesucher ist, Glück gehabt. In diesem Aushang, gibt es noch ein paar Informationen über die Nutzung des  Hauses und Telefonnummern, mit denen man sich für Gruppenbesuche anmelden kann, oder auch Termine für Einzelbesucher erfahren kann. Eine Führung ganz für mich alleine, Glück gehabt. Die Führung wird durch den jüngsten Sohn Ilja durchgeführt. Der Rundgang verläuft ganz locker und bald habe ich das Gefühl, als wenn man sich schon lange kennt. Viel trägt dazu bei, das Ilja und auch seine Brüder in Menz zur Schule gingen, also gemeinsame Bekannte in Menz und Dollgow. Die Führung verlief nicht als einseitiger Vortrag, wo am Ende Fragen gestellt werden dürfen, sondern es war mehr ein angenehmer Plausch, in dem ich auch meine persönlichen Erlebnisse mit Erwin Str. einbringen konnte, zum Beispiel , wenn er mich per Anhalter von Gransee mitnahm und es zu einem angeregten Gespräch kam. Bei der Besichtigung der Häuser konnte man viel über die Arbeitsweise der Schriftsteller/inen erfahren und  wie so der Alltag in einer Familie ablief, in der beide Elternteile künstlerisch tätig waren. Über das Thema Pflichtlektüre in der Schule (bei mir war es Tinko), kommt man im Gespräch auch irgendwann auf die Werke der Beiden zu sprechen. Ein Besuch, der für jeden Literaturinteressenten ein Muss ist.

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Parkfront KulturGutshaus Köpernitz

Weiter geht die kleine Radtour nach Köpernitz, zum KulturGutshaus, keine Veranstaltung, einfach nur schauen, was es neues gibt. Hier schließt sich der Kreis meiner Betrachtungen, wir sind wieder bei Fontane gelandet. Ein oft von Fontane benutzter Satz: Man sieht nur das, was man weiß, findet hier seine Bestätigung. Erst wenn man Kapitel 13/14 der „Wanderungen durch die Mark Brandenburg Teil 1“ gelesen hat, sieht man das Gutshaus, dass von der Straße aus gesehen sehr schlicht wirkt und erst über die Freitreppe zum Park hin, etwas Glanz verbreitet, mit ganz anderen Augen und kann sich die Stimmung eines Gartenfestes mit Prinz Heinrich vorstellen. Sehr schön in einem Sonntagsspaziergang des Deutschlandfunkes – Annäherung an Gräfin Goldhaar –  beschrieben. Auch der Förderverein Köpernitzer KulturGutshaus soll nicht unerwähnt bleiben, ein Verein der sich mit viel Arrangement um die Restaurierung des Hause und Parkes kümmert und auch jedes Jahr einen umfangreichen Veranstaltungskalender präsentiert. Über Köpernitzer Mühle, Dollgow geht es zurück nach Menz. Zum Schluß noch einige Hinweise zum Streckenverlauf: bis Dollgow benutzen wir einen ausgeschilderten Radweg (Radrouten Historische Stadtkerne im Land Brandenburg Route 1), nach Schulzenhof, Köpernitz und Köpernitzer Mühle und zurück nach Dollgow, bitte den Hinweisschildern folgen, dieser Streckenabschnitt besteht aus Waldwegen, Kopfsteinpflaster aber auch aus asphaltierter Straße. Die Tourlänge ist rund 30 Km. Eine Schöne Tour, nicht vergessen vorher anrufen, ob eine Führung im Strittmatterhaus stattfindet oder mit einer Veranstaltung (siehe bei Veranstaltungen und Informationen) im KulturGutshaus verbinden, auch eine Einkehr in eine der beiden Dollgower Gaststätten ist empfehlenswert.

Nachtrag

Radtour mit der Naturwacht zum KulturGutshaus Köpernitz

Menz, den 30.06.2015

Es ist zur schönen Tradition geworden, dass am Sonntag nach dem Waldfest, im Anschluss an die Waldandacht, eine Wanderung mit dem Revierförster und eine Radtour mit der Naturwacht stattfindet. Wir entschieden uns für die Radtour. Mit Freude vernahm ich das Ziel der diesjährigen Tour, das Kulturgutshaus Köpernitz, mit einer Führung, durch Herrn Donner, dem Vorsitzenden des Fördervereins Köpernitzer KulturGutshaus e. V. In Dollgow kurze Erfrischungspause im Gasthof Sühring, ein Getränk und die Vorauswahl des Mittagessens auf der Speisekarte, sodass bei unserer Einkehr auf dem Rückweg, alles vorbereitet ist. Auf dem gleichen Weg, wie vorher im Beitrag beschrieben kommen wir in KulturGutshaus an. Hier werden wir schon von Herrn Donner erwartet. Die Führung beginnt im Park, die Restaurierung der Parkfront ist fertig, alle Gerüste sind verschwunden. Es ist viel Interessantes über den Förderverein und die Nutzung des Hauses zu erfahren.
Das KulturGutshaus dient nicht nur als Ort für kulturelle Veranstaltungen, sondern ist auch gleichzeitig das Gemeindezentrum der Gemeinde Heinrichsdorf. Die oberen Räume können für Künstleraufenthalte und Workshops genutzt werden. Bei der Restaurierung wird eng mit dem Denkmalschutz zusammengearbeitet, selbst die Schornsteinköpfe sind wieder dem Original nachempfunden.

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Gartensalon KulturGutshaus Köpernitz

Nachdem wir über die Freitreppe das Haus betraten, kam der Vortrag in seine geschichtliche Phase. In einer angenehmen Art und Weise, wurde durch Herrn Donner der große Bogen, über Prinz Heinrich in Rheinsberg, seine Adjutanten bis hin zum Preußischen Königshof und natürlich die Hauptperson, der Köpernitzer Geschichte, die Gräfin La Roche Aymon, gespannt. Gespickt wurde der Vortrag mit vielen Anekdoten. Alle diese Geschichten sind in den Köpernitzer Ansichten (kleine  nummerierte Heftchen, immer mit anderen Themen, sie können für 2 EUR im Hause erworben werden) nachzulesen. Auch über glückliche Fügungen konnte berichtet werden : eines Tages kamen Nachfahren der Gräfin (sie war eine geborene von Zeuner) zu Besuch und konnten einiges zur Vervollkommnung des Hauses beitragen, Kopien von allen Gemälden die zur Zeit, als Fontane das Gut besuchte, in den Salons hingen; auch eine Kopie des Fontane Tagebuches, welches er während seiner Wanderungen benutzte, wurde dem Förderverein, von der Vorsitzenden der Fontane-Gesellschaft übergeben. Alle Bilder wurden durch Fontane exakt beschrieben, er nummerierte die Bilder heimlich auf der Rückseite (die Nummer im Tagebuch und auf der Rückseite der Gemälde, stimmen perfekt über ein). Die eine Stunde verging wie im Fluge, zum Abschluss, brachte ich das Gespräch auf den Sonntagsspaziergang vom Deutschlandfunk,  Herr Donner konnte sich noch gut an die Aufnahme dieser Sendung erinnern. Bei der Rückfahrt wurde auf dem Köpernitzer Waldfriedhof ein kurze Pause eingelegt. Hier liegt auch die Gräfin La Roche Aymon, die Prinzessin Goldhaar, wie Fontane sie liebevoll bezeichnete, begraben. Auch viele Grabsteine der Familie von Zenner sind noch vorhanden. Auf einer Infotafel erfährt man viele interessante Details. Nach dem Zwischenstopp zum Mittagessen in Dollgow, kommen wir kurz vor 16.00 Uhr in Menz an, gerade noch zeitig genug, um pünktlich zum Konzert vor der Kirche Platz nehmen zu können. Ein erlebnisreicher Tag geht zu Ende und ein glücklicher Zufall, dass die Radtour nach Köpernitz ging, passend zu meinen Beitrag „Radfahren, Gedenkdorf und Literatur“.
Anmerkung zum Schluss, das KulturGutshaus Köpernitz ist zusätzlich zu den Veranstaltungen, von Mai bis September immer Sonntags von 13.00-17.00 Uhr geöffnet

Ein Kommentar

  1. Kommentiere:
    Kommentar zur Radtour mit der Naturwacht zum KulturGutshaus Köpernitz
    Klasse Radtour mit netten Leutchen unterwegs,
    informativ… aktiv… kulinarisch und mit Spaßfaktor
    Danke Herr Hahn – Naturwacht
    Sehr angenehm, gern wieder!
    Gela

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