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4.01 Ruppiner See

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Neuruppin-Treskow-Wustrau-Altfriesack-Karwe-Gnewikow-Wuthenow-Neuruppin
Tourlänge 29 Km


Tourbeschreibung  Streckenverlauf  Bilder  Karte  Diverses

Tourbeschreibung
Radtour um den Ruppiner See, Radtour durch Orte, mit viel brandenburgisch-preußischer Geschichte.
NeuruppinFriedrich II, Karl Friedrich Schinkel, Theodor Fontane;
Wustrau – Husarengeneral Hans Joachim von ZietenBrandenburg-Preußen Museum;
AltfriesackKlappbrücke über den Rhinkanal;
Karwe – Generalfeldmarschall Karl Friedrich von dem Knesebeck;
GnewikowGut der Familie von Woldeck;
WuthenowDorfkirche, von Karl Friedrich Schinkel als Normalkirche entworfen.

Einen Parkplatz zu finden, ist in Neuruppin kein Problem, wir parkten unser Auto, in der Nähe des Rheinsberger Tores. Einen Bummel durch Neuruppin planten wir nach der Rückkehr ein, besser wenn der Tag noch vor der Tour liegt. Gesagt, getan, entlang der Seepromenade (nicht ohne uns etwas Zeit, für ein paar Blickfänge zu nehmen, Klosterkirche St.Trinitatis, Parzival am See), Richtung Treskow, starteten wir unsere Tour. Der Radweg nach Treskow ist ausgeschildert, er verläuft direkt am Ufer des Ruppiner Sees entlang, in Treskow links halten. Nach dem Gewerbegebiet beginnt ein schöner Abschnitt der Tour, der Radweg ist von einer herrlichen Eichenallee gesäumt, auf halben Weg nach Wustrau, rechts geht eine Straße nach Buskow ab, erreicht man mit einem kurzen Abstecher eine schöne Badestelle. Doch dann ist man in Wustrau, ein Dorf mit einigen Höhepunkten und Sehenswürdigkeiten, über diese beiden Links, erhält man ausführliche Informationen darüber. Meine Bemerkungen aus eigener Erfahrung. Gleich zu Anfang des Dorfes sollte man sich etwas Zeit für die Besichtigung des Eiskellers nehmen. Der etwas andere Campingplatz befindet sich mitten im Dorf, hinter der Scheune eines Vierseitenhofes, sehr zu empfehlen, hier habe ich mit meinem Sohn während einer Radtour Station gemacht.
Die Badestelle, mit altem Baumbestand und Blick auf das  Zietenschloss, gehörte ehemals zum Schlosspark. Das Brandenburg-Preußen Museum sollte man unbedingt besuchen, es lohnt, meiner Meinung nach wird versucht ein objektives Bild von der preußischen Geschichte und des preußischen Staates zu zeigen. Keine Verherrlichung und auch keine Verdammnis. Wustrau hat eine Kaufhalle, einen Bäcker, bei einem Imbiss oder leckeren Kuchen und Kaffee, kann man gemütlich vor der Bäckerei sitzen, einige Restaurants und ein Cafe und viele Übernachtungsmöglichkeiten. Am Wustrauer Yachthafen befindet sich eine Anlegestelle der Neuruppiner Schifffahrt. Auf ein Event möchte ich noch hinweisen, das alljährliche Seefestival, ein Besuch ist geplant. Weiter geht es nach Altfriesack, 1970 schlossen sich Wustrau und Altfriesack zu einer Gemeinde zusammen. Heute ist Wustrau-Altfriesack, mit 1200 Einwohnern der größte Ortsteil von Fehrbellin. In Altfriesack  kann man gut Fisch essen im Gasthof Zur Alten Fischerhütte oder in der Fischerhütte Pfefferkorn. Sehenswert ist die neu errichtete Klappbrücke, weiter geht es nach Karwe. Mittagszeit, Einkehr im Gasthaus Zur Kastanie, deftige märkische Kost, empfehlenswert. Das Herrenhaus der Familie von dem Knesebeck existiert nicht mehr, nach unterschiedlicher Nutzung, wurde es 1970 abgerissen. Aus den Nebengebäuden ( Pferdeställe) wurden tolle Ferienwohnungen, direkt am Ufer des Ruppiner See, gebaut. Im Sonntagsspaziergang, das Kultur-Reisemagazin des Deutschlandfunkes, lassen sich interessante Gedanken, zu Fontane, Karwe und die von dem Knesebeck, nach lesen.                    Verschlafenes Nest am Ende der Welt.
 Gnewikow ist unser nächster Ort, hier ist das Gutshaus (wird als Restaurant und Hotel genutzt ) erhalten geblieben. Als erstes fällt auf, das Jugenddorf am Ruppiner See ist sehr präsent, überall Einrichtungen und Hinweise, auch am schönen Badestrand, sind viele Junge Gäste zu sehen. Vom Badestrand hat man einen schönen Blick auf das Gutshaus. Läden und gastronomische Einrichtungen vervollständigen den Eindruck des Dorfes. Bevor es weiter geht, ein Blick auf die Dorfkirche, leider nur von außen, keine Offene Kirche.
Wuthenow wird von der Schinkelkirche, auf der höchsten Erhebung des Dorfes, dem Lankeberg, dominiert. Die Innenbesichtigung, war etwas kompliziert, hätte ich jedoch zu diesem Zeitpunkt gewusst, dass sich in der Kirche die älteste, bildliche Darstellung von Neuruppin befindet, wäre die Beschaffung des Kirchenschlüssels keine unlösbare Sache gewesen. Auf dem weiteren Weg Richtung Neuruppin, hat man links einen schönen Blick, die Lanke zum Neuruppiner Bollwerk, mit der Klosterkirche. Angekommen in Neuruppin, noch ein kleiner Bummel durch Neuruppin, tolles Eis bekommt man bei IL Gelato, in der Karl-Marx-Straße.

Streckenverlauf
Start und Ziel: Parkplatz Wulffenstraße, Vom Rheinsberger Tor, stadtauswärts<
Tourlänge  29 Km

  • Neuruppin-Treskow-Wustrau 12 Km
    Ab dem Parkplatz, Richtung Rheinsberger Tor (Bahnhof RE6 und Touristen-Information), um zur Seepromenade zu kommen, bitte der Ausschilderung  „Resort Mark Brandenburg“ folgen. Danach Richtung Treskow am Ufer des Ruppiner See entlang, ist ausgeschildert (Radweg N1). Nach dem Gewerbegebiet beginnt ein schöner Abschnitt der Tour, der Radweg ist von einer herrlichen Eichenallee gesäumt, doch Vorsicht, es kann zu Begegnungen mit Fahrzeugen kommen, der Radweg ist für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen. Auf halben Weg nach Wustrau, rechts geht eine Straße nach Buskow ab, erreicht man mit einem kurzen Abstecher eine schöne Badestelle.
  • Wustrau-Altfriesack-Karwe 5 Km
    Der Radweg nach Altfriesack ist landschaftlich nicht so aufregend, doch der Radweg entschädigt für einiges, asphaltiert, separat und spiegel glatt. Über eine wenig befahrende Landstraße erreicht man Karwe. Gute Gelegenheit zum Mittagessen (Zur Kastanie), oder ein kühles Bad im Ruppiner See (schöner Badestrand).
  • Karwe-Gnewikow-Wuthenow-Neuruppin 12 Km
    Über weitere wenig befahrende Landstraßen (bis Seehof ist die Straße gepflastert, danach normale Landstraße) erreichen wir Gnewikow (Einkehrmöglichkeiten, Gutshaus, Läden und schöner Badestrand). Nach Gnewikow können wir wieder einen separaten Radweg nutzen, bis Wuthenow ist er asphaltiert und danach bis Neuruppin ist er mit einer verdichteten Oberschicht versehen.

Diverses

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